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5 vor 12 – GEW-Protestaktion am 20. März

Über 300 Schulen haben heute bei der GEW-Aktion „5 vor 12" mitgemacht, um ihren Protest gegen die angekündigte Arbeitszeitverlängerung für die Lehrerinnen und Lehrer auszudrücken. Anlass für die Aktion war die Anhörung im Kultusministerium zur Änderung der Arbeitszeitverordnung, die heute stattfand. „Die Kollegien im ganzen Land haben damit ein klares Signal an die Landesregierung gesendet: Stoppt die Mehrarbeit!", so Eberhard Brandt Landesvorsitzender der GEW Niedersachsen. Die Landesregierung muss das Versprechen der Altersermäßigung für 55- und 60-jährige Lehrkräfte, die die letzte SPD-Landesregierung gegeben hat, umsetzen anstatt es zu kassieren. Das Streichen der Altersermäßigung ist ebenso wie die Erhöhung der Unterrichtspflicht an Gymnasien um eine Stunde nicht hinnehmbar. „Der Widerstand der Kolleginnen und Kollegen ebbt nicht ab, das hat die heutige Aktion deutlich gemacht", so Brandt. Es haben sich Schulen aus dem ganzen Land beteiligt – von kleinen Grundschulen bis hin zu großen Gymnasien und Berufsbildenden Schulen. Die Landesregierung müsse sich nun bewegen, wenn sie es sich nicht dauerhaft mit den Lehrerinnen und Lehrer verscherzen wolle. „Die positiven Schritte beim Ausbau der Ganztagsprogramme, dem Ende des Turbo-Abis und bei den Reformen bei Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien werden nicht honoriert, wenn gleichzeitig die Kolleginnen und Kollegen vor Ort durch Mehrarbeit die Reformen mitfinanzieren müssen. Die Arbeitszeitverlängerung muss vom Tisch", forderte Brandt. Die Landesregierung habe im Februar beschlossen, Übergangsmodelle vom Beruf in den Ruhestand zu prüfen. „Es wird nun Zeit, dass diese Prüfung abgeschlossen und konkrete Vorschläge für Entlastungen auf den Tisch kommen, wie verbesserte Altersteilzeit, Altersermäßigungen und Entlastungen für Gymnasiallehrkräfte. Das wäre ein positives Signal der Landesregierung", so Brandt.

Die GEW hat erstmals zu einer solchen Aktion aufgerufen, bei der die Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen aktiv werden sollen. Über 380 Schulen haben daraufhin heute Vormittag ein Protestfoto angefertigt. Viele Kollegien haben dabei kreative Ausdrucksformen gefunden.

Wir danken für alle eingesendeten Fotos!

 

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Mitgliederversammlung der Bezirksfachgruppen GS, RHO, FöS, NLSP

EINLADUNG zur gemeinsamen Mitgliederversammlung der Bezirksfachgruppen

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

du gehörst zu einer der genannten Bezirksfachgruppen:

  • Grundschule
  • Förderschule
  • Real-/Haupt-/Oberschule
  • oder zur Fachgruppe Sozialpädagogische Berufe (NLSP)

und deshalb laden wir dich zu einer gemeinsamen Sitzung ein.

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Schul-Aktion „5 vor 12" am 20. März zur Anhörung der Arbeitszeitverordnung

Landesweit aus den Schulen ein deutliches Zeichen an die Regierung senden. Am gleichen Tag zur gleichen Zeit um 5 vor 12. Gemeinsam auf den Schulhof oder vor das Schultor gehen. Zu einer kurzen symbolischen Demonstration. Jung und Alt, an allen Schulformen. Solidarisch handeln und langen Atem zeigen. Die Regierung muss endlich einsehen, dass sie einen kapitalen Bock geschossen hat. Und sich bewegen. Andeutungen reichen nicht.

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Stellungnahme zur Fortschreibung des Berufsschulkonzeptes "Zielkonzept 2020" der Region Hannover

Der Bezirksvorstand der Fachgruppe berufsbildende Schulen der GEW im Bezirk Hannover lehnt das vorgelegte Konzept der Schulverwaltung zur Umstrukturierung der berufsbildenden Schulen der Region aus folgenden Gründen ab:

  • Die finanziellen Grundlagen für die Umsetzung der Planungen fehlen.
  • Die Feststellung, dass das Gebäude der BBS 3 nicht sanierungsfähig ist, beruht nicht auf nachvollziehbaren Prüfungen.
  • Das Raumkonzept ist insbesondere auch in der überarbeiteten Form nicht ausreichend. Aus der Übersicht ist nicht ersichtlich, in welchem Umfang spezielle Räume, insbesondere Arbeits- und Ruheräume für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler Cafeteria, Mensen etc. berücksichtigt sind.
  • Die Verteilung der an der BBS 6 geführten Schulformen der Berufseingangsschulen auf sechs andere berufsbildenden Schulen führt zu einer qualitativen Verschlechterung bei der Beschulung des dortigen Schülerklientels. Es fehlen Konzepte zum Erhalt und einer zukunftsfähigen Weiterentwicklung der qualitativ guten Beschulung der Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förder- und Unterstützungsbedarf.
  • Insbesondere die Belastungen der BBS Hannah-Arendt-Schule (HAS) durch Umzug und Umstrukturierung sind nicht akzeptabel und aus Sicht der GEW keine qualitative Verbesserung.
  • Die Zentralisierung der Beschulung der medizinischen und zahnmedizinischen Fachangestellten verschlechtert ohne Zwang die flächendeckende Beschulung im Umland.
  • Die Verlagerung der BS für Steuerfachangestellte nach Springe bei gleichzeitiger Verlagerung der Sozialversicherungsfachangestellten von der BBS 11 an die HAS ist nicht nachvollziehbar und führt zu zusätzlichen Belastungen insbesondere für die HAS.
  • Die Auflösung der Außenstelle Wunstorf der BBS Neustadt führt zu einer Verschlechterung des schulischen Angebotes im Umland.
  • Die Verlagerung der Fachangestellten für Bäderbetriebe an einen anderen Schulträger führt mit Sicherheit zu einer schlechteren Erreichbarkeit und zu qualitativen Einbußen bei der Fachlichkeit der Beschulung.
  • Aus inhaltlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten nachvollziehbar ist die Verlagerung des Berufsfeldes Fahrzeugtechnik an die BBS Burgdorf.
  • Die Errichtung von Mehrzweckhallen in Neustadt und im Berufsschulzentrum am Waterlooplatz sieht die GEW positiv.

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Grundschulung 2 für Personalräte

E I N L A D U N G

zu 3 themengleichen GEW-Personalräteschulungen:  Grundschulung 2

von Mittwoch, 05. März 2014, 10.00 Uhr bis Donnerstag, 06. März 2014, ca. 16.00 Uhr
in der HVHS Springe, Kurt-Schumacher-Straße 5, 31832 Springe

                                                   oder

von Donnerstag, 13. März 2014, 10.00 Uhr bis Freitag, 14. März 2014, ca. 16.00 Uhr
in der HVHS Springe, Kurt-Schumacher-Straße 5, 31832 Springe

                                                     oder

von Montag, 17. März 2014, 10.00 Uhr bis Dienstag, 18. März 2014, ca. 16.00 Uhr
in der HVHS Springe, Kurt-Schumacher-Straße 5, 31832 Springe

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Fachtagung "Demokratieentwicklung in der Schule"

Liebe Kollegin, lieber Kollege!

Bei der Fachtagung Demokratieentwicklung in der Schule, geht es darum, die Schulqualität über das Demokratiekriterium zu definieren:
• Demokratie im Unterricht
• Demokratische Schulstrukturen
• Schüler/-innen und Eltern als demokratische Mitspieler
• Machtstrukturen und ihre Veränderung

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