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Tarifeinheit: Ja! Eingriff ins Streikrecht: Nein! – Unterzeichnet unsere Initiative!

Am 11. Dezember hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf zur Tarifeinheit beschlossen. Die Gefahr von Eingriffen in das Streikrecht ist damit nicht gebannt. Wer sich für die Tarifeinheit, aber gegen Eingriffe ins Streikrecht ausprechen will kann das über die gemeinsame Unterschriftenaktion von ver.di, NGG und GEW weiterhin tun.

Für weitere Informationen und um die Aktion mit einer Unterschrift zu unterstützen, folgt diesem Link:   http://gew.de/Initiative_Tarifeinheit.html

ErzieherInnen verdienen mehr – GEW für ein besseres Gehalt in der Kita

Sollte das Video nicht angezeigt werden, folgt bitte DIESEM LINK.

Mehr qualifizierte pädagogische Fachkräfte für Kitas

„Für die Landesregierung ist die Frühkindliche Bildung von besonderer Bedeutung“. Mit diesem Satz zitierte die Kultusministerin Heiligenstadt, in ihrer Rede in der Plenumssitzung des Niedersächsischen Landtags im Juni 2014, Ministerpräsident Weil.
Es geht um die Verbesserung der Personalstandards für Krippengruppen die auf eine Forderung der Kita-Volksinitiative zurückgeht. Inzwischen liegt in Niedersachsen ein Stufenplan vor. Der Bund übernimmt die Finanzierung des BAföG, sodass ein Teil der freiwerdenden Mittel für den quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung aufgewendet wird.

Beginnend mit dem 01.01.2015 und mit der genannten Unterstützung durch das Land Niedersachsen wird es für jede Krippengruppe mit 11 Kindern möglich eine sogenannte „Dritte Kraft“ einzustellen. Im Rahmen der mittelfristigen Finanzplanung unter dem Titel „Zukunftsoffensive Bildung“ ist ein Stufenplan für die Jahre 2015 bis 2020 vorgelegt worden. Hierin sind pro Jahr um drei Stunden aufsteigend (von 20 Wochenstunden in 2015 auf 32 Wochenstunden in 2019 und 40 Wochenstunden in 2020 ff.) Finanzhilfen für eine zusätzliche Betreuungszeit festgelegt, das wertet die GEW als einen ersten Schritt in die richtige Richtung.

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Arbeitszeitstudie

Protest gegen Mehrarbeit - Mitmachen bei der Arbeitszeitstudie
Anmeldefrist bis zum 06. Februar 2015 verlängert
studie

Die GEW plant eine landesweite Studie zur Erfassung der Arbeitszeit der Lehrerinnen und Lehrer. In einer Pilotschule am hannoverschen Tellkampf-Gymnasium kam heraus, dass die 50-Stunden-Woche immer mehr zur Regel wird und die tatsächliche geleistete Arbeit deutlich über die Arbeitszeitverordnung hinausgeht. Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) sah keinen Anlass zum Handeln, weil die Studie nicht repräsentativ sei und zudem mit Beginn dieses Schuljahres Änderungen zu greifen beginnen, die sich im nächsten Schuljahr fortsetzen würden.

Die GEW will die Studie nun ausweiten. Alle Schulen sämtlicher Schulformen können teilnehmen.

Die Lehrerinnen und Lehrer sollen nach den Osterferien 2015 mit der minutengenauen Aufzeichnung ihrer tatsächlich geleisteten Arbeitszeit beginnen. Um die unterschiedlichen Aspekte eines Schuljahres gut abbilden zu können, soll die Studie ein volles Jahr laufen. Der Arbeitsaufwand für die teilnehmenden KollegInnen hält sich dabei in Grenzen: bei der Pilotschule betrug er elf Minuten pro Woche, also etwa 90 Sekunden pro Tag. Die Anonymität der personenbezogenen Daten ist dabei selbstverständlich gewährleistet. Durchgeführt wird die Studie von Sozialwissenschaftlern der Universität Göttingen.

Nähere Informationen zum Projekt gibt es hier.

Landesweite Arbeitszeitstudie
Arbeitszeitstudie wird auf alle Schulformen ausgeweitet
Macht mit!

Wer? Alle Schulen können teilnehmen.
Mit wem? Mindestens die Hälfte des Kollegiums muss mitmachen.
Ab wann? Los geht es am 13. April 2015, nach den Osterferien.
Bis wann? Die Studie soll ein komplettes Jahr (bis zu den Osterferien 2016) umfassen.
Wer zahlt? Der örtliche GEW Kreisverband muss für die Kosten aufkommen.

Anmeldeschluss: 06.02.2015
Rückfragen und Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

DGB und Gewerkschaften präsentieren Forderungspaket zur Haushaltsklausur der Landesregierung

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Niedersachsen und seine Mitgliedsgewerkschaften des Öffentlichen Dienstes – GdP, GEW und ver.di - haben heute beim Beginn der Haushaltsklausur der Landesregierung ihre Forderungen verdeutlicht. Eine Abordnung von rund hundert Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter verlieh den Ansprüchen der niedersächsischen Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes vor dem Finanzministerium in Hannover mit symbolischen Forderungspaketen Ausdruck. Im Zentrum stehen die inhalts- und zeitgleiche Übertragung der Tariferhöhungen auf die Beamtinnen und Beamten sowie die bessere Ausstattung des Bildungsbereichs von Krippen und Kitas über Schulen bis hin zu den Hochschulen. Personalkürzungen lehnen die Gewerkschaften entschieden ab. Stellvertretend für die Landesregierung nahm Finanzminister Peter-Jürgen Schneider das Paket der Gewerkschaften entgegen.

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Die neuen Veranstaltungskalender für Referendariat/Vorbereitungsdienst und Berufseinstieg sind da

Die neuen Veranstaltungskalender für das Referendariat bzw. den Vorbereitungsdienst sowie für den Berufseinstieg stehen jetzt zum Download zur Verfügung. Die Kalender umfassen den Zeitraum bis Mai 2015. Zum Ansehen einfach den jeweiligen Link unten mit der linken Maustaste anklicken oder mit der rechten Maustaste auf dem eigenen Rechner speichern.

Veranstaltungskalender: Referendariat / Vorbereitungsdienst

Veranstaltungskalender: Berufseinstieg